Das Zeitalter der lockeren Prothesen ist zu Ende, die Zukunft gehört den Zahnimplantaten. Immer mehr Patienten entscheiden sich für feste Zähne auf künstlichen Zahnwurzeln. Zum Beispiel der Jugendliche, der durch einen Fahrradunfall einen Schneidezahn verloren haben. Auch der 30jährige, dessen Zähne wegen Karies und Parodontitis gezogen werden mußten. Oder die rüstige 70jährige, die durch altersbedingten Knochenschwund alle Zähne verloren hat. Sie alle wollen sich nicht mit schlecht sitzenden Prothesen herumärgern und profitieren von Zahnimplantaten.

Zahnimplantate sind für fast jeden Patienten in jedem Alter der optimale Zahnersatz. In unserem Zahnimplantate-Ratgeber bietet Sie alle wichtigen Informationen über die verschiedenen Zahnimplantatsysteme, die Voraussetzungen für den Eingriff, den Behandlungsablauf sowie die Risiken und mögliche Komplikationen.

Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie auch wissen, was Ihr Implantologe können muss und was ein Implantat kosten darf.

Sind Sie ein geeigneter Implantat-Kandidat?

Voraussetzungen zur Implantation Wer wissen möchte, ob bei ihm ein Zahnimplantat möglich und sinnvoll ist, braucht Zeit. Das erste Beratungsgespräch zwischen einem Patienten und seinem Arzt kann manchmal bis zu einer Stunde und länger dauern. Eine sorgfältige Implantatberatung läßt sich nämlich nicht innerhalb von wenigen Minuten erledigen. Je besser ein Patient allerdings vorbereitet ist, desto

Was muss ein guter Implantologe können?

Das Beratungsgespräch sollte nicht nur dazu dienen, alle nötigen und wichtigen Fragen zwischen Arzt und Patient ausführlich zu erörtern, sondern gleichzeitig im Idealfall eine Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient schaffen - eine wichtige Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit, die sich über einige Monate hinziehen wird. Sollte ein Patient am Ende der Beratungsgespräche noch unsicher sein,

Von Ochsenknochen und Rosshaar – Eine kurze Geschichte der Kunstzähne

Der Wunsch, verlorengegangene Zähne zu ersetzen, ist so alt wie die Menschheit. Zahnlosigkeit, gerade im sichtbaren Bereich, war bereits vor Jahrtausenden gleichbedeutend mit Altsein. Kein Wunder also, daß schon die alten Ägypter mit künstlichen Zähnen experimentierten. Frühformen der Implantologie beschäftigten sich aber mehr mit dem Zahnersatz in der Form eines zwischen zwei Zähnen eingebundenen Zahnersatzstückchens

Woraus besteht ein Zahnimplantat

Enossale Implantate waren und sind die »Trendsetter« in der Implantologie. Enossal bedeutet: Die Implantate, also eigentlich die Ersatzwurzeln der Zähne, werden vollständig in den Kieferknochen eingesetzt, und dort sollen sie zunächst einmal unbelastet einheilen, um quasi ein Bestandteil des Knochens selbst zu werden. Sie bilden dann die festen Pfeiler für die »dritten Zähne«, Die Vielfalt

Der ideale Ersatz: Wann kann ein Zahnimplantat helfen

Grundsätzlich kann ein Zahnimplantat einen einzelnen verlorenen Zahn, mehrere Zähne oder sogar alle Zähne ersetzen. Im Einzelfall sollte man sorgfältig prüfen, ob die Implantation im Vergleich zur herkömmlichen Krone, Brücke oder Prothese wirklich die bessere Lösung ist. Die Vorteile sind jedoch offensichtlich: Sie spüren Ihre neuen »dritten Zähne« nicht. Sie haben nach einiger Zeit das

Bohrlöcher und Schrauben – Der Behandlungsablauf

Die erste Phase: Implantation Die Implantation, also das Einbringen eines Implantats in den Kieferknochen, ist ein chirurgischer Eingriff. Und jede Operation löst bei dem, der das noch vor sich hat, zunächst einmal Angst aus. Das ist verständlich, zumal schon die halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt für die meisten nicht völlig angstfrei ist; Mund und Zähne sind

Risiken und mögliche Komplikationen

Ein Implantat gilt als erfolgreich eingeheilt, wenn es schmerzfrei im Knochen liegt, dort fest verankert ist und den Belastungen der prothetischen Suprakonstruktion standhält. Das Zahnfleisch sollte sauber und reizlos sein, und sämtliche Nerven in der Nachbarschaft voll funktionstüchtig. Das ist der Idealzustand, der auch bei den meisten Implantationen erreicht wird. Komplikationen sind bei fachgerechter und

Knochenaufbau: Ersatzknochen für schwierige Fälle

Der Erfolg einer Implantation hängt weniger von dem Design des Implantats und dem chirurgischen Vorgehen ab als vielmehr von dem Knochen, in das der Implantatkörper versenkt wird. Je mehr Knochen vorhanden ist, desto besser. Entscheidend ist auch die Knochenstruktur, denn erfahrungsgemäß nimmt ein dichterer Knochen Implantate besser an als ein dünn geflochtener. Vorn im Unterkiefer

Wie teuer ist ein Zahnimplantat

Die Versorgung mit Implantaten gehört nicht zum regelmäßigen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Kassenpatienten müssen die gesamten Kosten für ihr Zahnimplantat in der Regel selber tragen. Auch hierbei gelten jedoch Ausnahmen, so daß es sich in jedem Fall lohnt, nach Erstellung eines Kostenvoranschlags durch den Behandler bei der jeweiligen Krankenkasse nachzufragen. Die Privatkassen bezahlen manchmal die

Oberstes Gebot für den Patienten: Implantat-Hygiene

Der Langzeiterfolg eines Implantates und des darauf befestigten Zahnersatzes hängt in erster Linie von einer perfekten Mundhygiene des Patienten ab! Darauf weisen behandelnde Ärzte penetrant immer wieder und wieder hin. Genau wie die natürlichen Zähne muß auch der festsitzende Zahnersatz sorgfältig gereinigt und gepflegt werden. Bakterien machen auch vor den dritten Zähnen nicht halt und