Kiefergelenkbeschwerden

Röntgenbild eines Kiefers

Kopfschmerzen und Nackenschmerzen?

Kiefergelenk-Beschwerden behandeln

Von Kiefergelenk-Beschwerden spricht man, wenn das Zusammenwirken der Kiefergelenke gestört ist. Das äußert sich bei vielen Patienten in nächtlichem Zähneknirschen. Ohne rechtzeitige Behandlung können daraus wiederum zahlreiche Folgesymptome entstehen.

Interdisziplinäre Behandlung von Kiefergelenk-Beschwerden

In unserer Praxis erwartet Sie eine moderne, interdisziplinäre Behandlung bei Kiefergelenk-Beschwerden. Sie setzt sich ganzheitlich aus zwei Komponenten zusammen. Einerseits aus einer individuellen Schienentherapie durch unsere Fachärzte, mit der wir die Belastung für Zähne und Muskulatur lindern. Andererseits aus der manuellen Hilfe unseres in der Praxis ansässigen Physiotherapeuten.

Ursachen für Kiefergelenk-Beschwerden

Die Kiefermuskeln sind stark – so stark, dass sie mit Dutzenden Kilogramm Krafteinwirkung auch sehr harte Nahrung zerkleinern können. Wenn jedoch nur geringe Fehlstellungen der Kiefer entstehen, spielen sie nicht mehr optimal zusammen. Das kann langfristig zu erheblichen Funktionsstörungen der umliegenden Bereiche führen. Immer häufiger fällt die Diagnose einer sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Mögliche Folge Tinnitus

Die Folge können zum Beispiel Tinnitus, starke Verspannungen an Nacken und Schultern sowie häufig auftretende Kopfschmerzen bis hin zur Migräne sein. Viele Patienten mit Kiefergelenk-Beschwerden mahlen und knirschen mit den Zähnen, meist unbewusst im Schlaf, wobei die oben erwähnte Krafteinwirkung auf Dauer das Gebiss und die Muskulatur in Mitleidenschaft zieht. Bleibt diese Symptomatik unbehandelt, können langfristig auch andere Regionen des Körpers Schaden nehmen.

Diagnose Craniomandibulären Dysfunktion (CMD)

Meistens sind Diagnosen wie CMD keine rein kieferorthopädische Angelegenheit. Negativer Stress, psychische Belastung bis hin zum Burnout sowie Fehlhaltungen in Folge von zu viel Zeit vor dem Computer gehen in vielen Fällen mit den genannten körperlichen Symptomen einher. Daher haben wir unseren Therapieansatz ganzheitlich ausgerichtet.

Ablauf der Kiefergelenksbehandlung

Die ergänzende Behandlung durch unseren Physiotherapeuten hingegen erfolgt mit manuellen Therapiemöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise Dehn- und Massagetechniken, mit denen sich die Stellung des Kiefers und seine Bewegungsfreiheit verbessern lassen. Mittelfristig können auf diese Weise Muskelverspannungen deutlich verringert werden. Auch gezielte Entspannungstechniken wirken sich mitunter sehr günstig auf die Symptome von Kiefergelenk-Beschwerden aus, vor allem wenn die Ursache in hoher Anspannung und Stress liegt.

Nach der ausführlichen Begutachtung durch unsere Fachärzte fertigen wir eine Aufbissschiene an, die genau auf Ihr Gebiss abgestimmt ist und die Sie zur Entlastung der Muskeln bequem nachts tragen können.

Dysbalancen der Kiefergelenke oder auch eine Craniomandibuläre Dysfunktion entwickeln sich oft über einen längeren Zeitraum hinweg – entsprechend braucht auch die Beruhigung der Symptomatik etwas Zeit und eine regelmäßige ganzheitliche Therapie, die wir Ihnen in unserer Praxis anbieten.

Kiefergelenk-Beschwerden unserer Patienten (Mehrfachnennungen möglich)

  • Geräusche der Kiefergelenke, z. B. Knacken im Kiefer
    55%
  • Erschwerte Bewegung des Unterkiefers mit leichten Kopfschmerzen
    44%
  • Ohrenschmerzen
    28%
  • Starke Kopfschmerzen bis hin zu Migräne-Zuständen
    43%
  • Verspannungen an der Schulter
    21%
  • Verspannungen im Nacken
    18%
  • Rötungen und Schwellungen der Kiefergelenke
    13%
  • Verspannungen der Rückenmuskulatur
    5%

Fragen und Antworten (FAQ) bei Kiefergelenk-Beschwerden

  • Gibt es Risikofaktoren, die Kiefergelenkbeschwerden begünstigen?

    Ja, vor allem Stress überträgt sich bei vielen Patienten auf den Kauapparat. In Stress-Situationen werden die Zähne zusammengepresst und reiben auf den Kaufflächen gegeneinander. Hierbei kommt es zu starken Schmerzen am Zahn und Kieferknochen. Auch Fehlstellungen von Zähnen sowie fehlende Zähne begünstigen Fehlbelastungen, die wiederum zu Kiefergelenksbeschwerden und Zahnproblemen führen.

  • Was sind typische Symptome für Kieferschmerzen?

    Typische Symptome sind Knirschen und Knacken der Kiefergelenke bei Kau-Bewegungen. Daraus entwickeln sich häufig Kopfschmerzen sowie Verspannungen und Schmerzen im Nacken. Auch Schulter und Rücken können schmerzen. Bei manchen Patienten vermindert das die Lebensqualität so sehr, dass sie zu depressiven Verstimmungen neigen. Auch Ohrgeräusche bis hin zu Tinnitus sind möglich.

  • Helfen Aufbiss-Schienen bei CMD?

    Aufbiss-Schienen helfen, das Knirschen mit den Zähnen zu lindern. Sie sind jedoch meist nur ein erster Schritt bei der Therapie. Sofern eine stark ausgeprägte Funktionsstörung oder gar eine Fehlstellung der Zähne mit falschem Biss vorliegt, müssen weitere Maßnahmen erfolgen. Dazu kann zum Beispiel die dauerhafte Korrektur der Zahnkontakte zählen, denn nur ein gleichmässiger Biss behebt

  • Wie wird eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) diagnostiziert?

    Zunächst tastet unser Spezialist Ihren Kopf ab. Durch den Druck auf die Muskulatur reagieren verhärtete Muskelgruppen mit Schmerzen und geben erste Hinweise. Dann wird das Kiefergelenk abgetastet sowie Kopf- und Kieferstellung untersucht. Wenn sich dabei die Anzeichen für eine CMD bestätigen, können wir mit modernsten Messgeräten feststellen, ob und wo Fehler im Bewegungsablauf der Kiefer vorliegen.

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