Mikroskopische Untersuchung

Unser Fachzahnarzt für Parodontologie

Umgangssprachlich auch ''Parodontose'' genannt:

Parodontitis: Durch Bakterien verursachte Entzündung des Zahnbetts

Parodontitis (umgangssprachlich meistens »Parodontose« genannt) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterienansammlungen zwischen Zahn und Zahnfleisch verursacht wird. Sie ist einer der Hauptgründe für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Ungefähr 50 Prozent der Bevölkerung sind von mittelschwerer, rund 20 Prozent von schwerer Parodontitis betroffen.

  • Die Behandlung von Parodontitis ist sehr effektiv
  • Die Therapie muss möglichst frühzeitig beginnen
  • Ohne Therapie und regelmäßige Kontrolle kann die Entzündung gravierende Folgen für Ihre Gesundheit haben, wie  z. B. Herz-/Kreislauferkrankungen und Diabetes
  • Unsere Praxis ist auf Parodontitistherapie und minimalinvasive Parodontalchirurgie spezialisiert
  • Wir können auch in besonders schweren oder komplexen Fällen helfen
  • Wir bieten Ihnen die zuverlässige Versorgung nach jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen

So erkennen Sie eine Parodontitis

Zu Beginn der Erkrankung verursacht die Parodontitis selten Schmerzen oder anderweitige Probleme. Erst später zeigen sich die Folgen der Entzündung des Zahnbettes. Das sind Anzeichen für eine Parodontitis:

  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleisch geschwollen
  • gerötetes Zahnfleisch
  • Mundgeruch
  • empfindliche und freilegende Zahnhälse
  • lockere Zähne

Aufschlüsselung der Ausgaben für zahnmedizinische Behandlungen

  • Konserv./chirurg. Behandlung
    57,8%
  • Zahnersatz
    23,1%
  • Kieferorthopädie
    8,0%
  • Individualprophylaxe
    3,9%
  • Sonstiges (Kieferbruch/Kiefergelenk)
    3,8%
  • Parodontalbehandlung
    3,4%

Gesamter Zahnhalteapparat gefährdet

Wenn die Entzündung sich durch die Vermehrung von Bakterien ausbreitet, ist langfristig nicht nur die Gesundheit des Gewebes gefährdet. Vielmehr kann der gesamte Zahnhalteapparat regelrecht zerstört werden und zum Verlust eines Zahnes oder mehrerer Zähne führen.

Auswirkung auf den ganzen Organismus möglich

Bleibt eine Parodontitis unbehandelt, kann sich die Entzündung langfristig vom Mundraum aus in den Körper ausbreiten. In besonders schweren Fällen zieht sie den gesamten Organismus in Mitleidenschaft.

Ablauf der Parodontosebehandlung

Die konventionelle Parodontitistherapie konzentriert sich auf die Entfernung der Bakterien zwischen Zahn und Zahnfleisch, die Entfernung des entzündeten Gewebes und die sorgfältige Reinigung von Zahn- und Wurzeloberflächen sowie der Zahnfleischtaschen. In schweren Fällen können chirurgische Maßnahmen geboten sein – abhängig von Bakterienbefall, Zahnlockerung sowie Tiefe der Zahnfleischtaschen.

Je besser das Ergebnis ist, dass sich mit einer konservativen, nicht-chirurgischen Therapie erreichen lässt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für weiterführende Operationen. Bereits für die Entfernung der bakteriellen Beläge setzen wir daher spezielle hochfrequente Ultraschallgeräte ein, die das Gewebe und die Zahnwurzel maximal schonen.

Dazu kommen modernste Verfahren wie Laser, Gesteuerte Gewebsregeneration sowie der Einsatz von speziellen Proteinen zur Förderung der Wundheilung und Regeneration des Gewebes. Die sogenannte Full-Mouth-Disinfection bietet zudem schnellere Entzündungsfreiheit bei geringerem Zeitaufwand für den Patienten im Vergleich zur klassischen Therapie, auch in schweren Fällen von Parodontitis.

Dr. Becher ist Ihr Experte für die Parodontitis-Behandlung

Dr. Sebastian Becher ist Fachzahnarzt für Parodontologie und Spezialist für Erkrankungen des Zahnhalteapparats. Ein Fokus seiner Parodontitistherapie liegt auf Eingriffen von möglichst geringem Umfang, die so schonend wie möglich zu Weichteilen und Gewebe sind.

Seine Expertise und die Unterstützung durch modernste Technik erlaubt es, auch sehr schwere Fälle von Parodontitis zu behandeln. Das Behandlungsspektrum umfasst schonende Verfahren wie Knochenaufbau für Parodontitispatienten, Zahnfleischrekonstruktion, die Behandlung von Mundschleimhauterkrankungen sowie von aggressiver Parodontitis (auch im Zusammenspiel mit systemischen Erkrankungen).

Als Facharzt für Implantologie kümmert sich Dr. Becher auch um die Versorgung von Risikopatienten, die Zahnimplantate bei gleichzeitiger Parodontitiserkrankung benötigen. Darüber hinaus ist er Experte für die Therapie von Periimplantitis, mit der sich Implantate trotz starker Entzündungen in vielen Fällen erhalten lassen.

Fragen und Antworten (FAQ) zur Parodontitis (Parodontose)-Behandlung

  • Muss ich Beschwerden nach der Parodontitis-Behandlung befürchten?

    Nach einer nicht-chirurgischen Therapie können Sie zwei bis fünf Tage lang ein leichtes Wundgefühl spüren, vergleichbar mit einer Schürfwunde. Außerdem können die Zähne empfindlicher auf Wärme und Kälte reagieren. Insgesamt richten sich die Beschwerden jedoch nach dem Umfang des Eingriffs. Im Fall einer OP können in der Regel nach sieben Tagen und ein zweites Mal

  • Muss ich für die Parodontitisbehandlung Medikamente einnehmen?

    Nach der Therapie können Sie bei Bedarf Schmerzmittel einnehmen. In der frühen Phase der Wundheilung empfehlen wir außerdem eine antibakterielle Mundspüllösung zum Ausgleich für die Mundhygiene, die in diesen Tagen nicht wie gewohnt stattfinden kann.

  • Zieht sich nach der Therapie das Zahnfleisch zurück?

    Durch den Rückgang der Entzündung nach Therapie schwillt das Zahnfleisch ab und strafft sich. Weil es in einen entzündungsfreien Zustand zurückgeht, ist nach der Therapie ein minimaler Rückgang zu erwarten, der häufig gar nicht wahrgenommen wird.

  • Kommt Parodontitis trotz Therapie wieder?

    Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, konzentriert sich unsere die Therapie darauf, die Entzündung möglichst früh vor dem Fortschreiten zu stoppen. Das Ziel ist es, ein erfolgreiches Therapieergebnis zu stabilisieren und langfristig zu erhalten. Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg ist je nach individuellem Befund eine regelmäßige Therapie von zwei bis vier Mal pro Jahr.

  • Was kann ich zum Therapieergebnis beitragen?

    Jede Menge, denn Ihre häusliche Mundhygiene und einige Gewohnheiten sind langfristig für den Erfolg der Therapie mitentscheidend. Wir beraten Sie dazu in unserer Praxis ausführlich. Neben der antibakteriellen Hygiene spielt Rauchen eine Schlüsselrolle. Raucher haben ein bis zu sechs Mal höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken.

  • Was, wenn nach der nicht-chirurgischen Therapie Entzündungen verbleiben?

    Bei Restbefund ist es in der Regel ratsam, eine Operation von geringem Umfang durchzuführen. Gleichzeitig kann in manchen Fällen diese Möglichkeit zur Geweberegeneration genutzt werden.

Sie haben Fragen weitere Fragen zu Parodontitis (Parodontose)?

1.) Termin vereinbaren

Rufen Sie uns an, damit wir einen Termin für ein Beratungsgespräch mit unserem Spezialisten für Parodontitis (Parodontose) vereinbaren können: 0211-136090.

2.) Untersuchung

Wie schauen uns Ihren Fall genau an und bewerten und erklären ihn. Danach vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin für die Behandlung.

3.) Behandlung

Im Termin behandeln wir Sie so, wie wir es während der Beratung besprochen hatten. Danach können Sie unsere Praxis wieder verlassen.

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Es gibt viele Gründe dafür, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken. In unserer mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Praxis praktizieren Spezialisten nicht nur in der Parodontal-Chirurgie, sondern für zahlreiche weitere Fachbereiche. Mindestens einer unserer Ärzte ist in jeder der von uns angebotenen Leistungen ein Meister seines Faches. Bei uns finden Sie immer einen Spezialisten, dem Sie sich bedenkenlos anvertrauen können.

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